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Selbstbestimmung – den eigenen Weg finden

Was prägt mich – und was passt wirklich zu mir? Welche Wünsche sind meine eigenen? Welche Erwartungen habe ich übernommen? Und welchen Weg möchte ich heute gehen? Solche Fragen können auftauchen, wenn wir merken, dass unser Leben zwar funktioniert, sich aber nicht ganz nach unserem eigenen anfühlt. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit lädt dazu ein, vertraute Vorstellungen zu hinterfragen und den eigenen Bedürfnissen mehr Raum zu geben. Das erkannte schon früh C.G. Jung, der Begründer der analytischen Psychologie. Kinder sind extrem empfindsam und aufnahmefähig für die unausgesprochenen Wünsche, Sehnsüchte, Ängste und Traumata ihrer Eltern. Oft ohne es bewusst zu merken, übernehmen sie unbewusst die Themen und Muster ihrer Eltern und tragen sie dann ein Leben lang mit sich.
Erwartungen und eigene Wünsche unterscheiden In jeder Familie gibt es Vorstellungen davon, was wichtig ist: Sicherheit, Leistung, Zusammenhalt, Unabhängigkeit oder ein bestimmter Lebensweg. Manche dieser Werte begleiten uns gerne. Andere passen vielleicht nicht mehr zu dem Menschen, der wir heute sind. Dabei geht es nicht darum, den Eltern Schuld zuzuweisen. Es geht darum, die eigene Geschichte besser zu verstehen und bewusster zu entscheiden, was wir weitertragen möchten. Vielleicht erkennen Sie sich in einer dieser Situationen wieder: Sie haben einen beruflichen Weg gewählt, der anderen wichtig war, aber wenig mit Ihren eigenen Interessen zu tun hat. Sie sagen häufig Ja, obwohl Sie eigentlich Nein meinen. Sie stellen eigene Wünsche zurück, um niemanden zu enttäuschen. Sie möchten etwas verändern, fühlen sich dabei aber unsicher oder schuldig. Diese Erfahrungen müssen nicht alle denselben Ursprung haben. Sie können jedoch ein Anlass sein, genauer hinzuschauen. Zwischen Verbundenheit und Selbstbestimmung Den eigenen Weg zu gehen bedeutet nicht zwangsläufig, sich gegen die Familie zu entscheiden. Verbundenheit und eigene Entscheidungen dürfen nebeneinander bestehen. Manchmal beginnt Veränderung damit, einen bisher kaum ausgesprochenen Wunsch ernst zu nehmen. Oder damit, zu bemerken: Was früher sinnvoll war, muss heute nicht mehr für mich passen. Sich selbst wieder besser kennenlernen Für eine erste persönliche Standortbestimmung können folgende Fragen hilfreich sein: Was ist mir heute wirklich wichtig? Was tue ich aus eigenem Wunsch – und was vor allem aus Pflichtgefühl? In welchen Situationen fühle ich mich wohl und ganz bei mir? Wo möchte ich eine Grenze setzen? Welchen kleinen Schritt möchte ich als Nächstes ausprobieren? Sie müssen nicht sofort Antworten finden. Auch Unsicherheit darf Teil dieses Prozesses sein. Raum für Ihre Themen In meiner Coachingarbeit biete ich Raum, solche Fragen gemeinsam zu betrachten. Wir erkunden, was Sie beschäftigt, welche Vorstellungen Sie begleiten und welche Veränderungen Sie sich wünschen. Wenn Sie zusätzlich eine körperorientierte Begleitung wünschen, können wir besprechen, ob Craniosacral Therapie für Ihr Anliegen als ergänzendes Angebot infrage kommt. Dabei stehen Ihre Wünsche und die gemeinsame Abstimmung im Mittelpunkt. Den eigenen Weg gestalten Persönliche Entwicklung bedeutet nicht, jemand anderes werden zu müssen. Sie kann bedeuten, sich selbst besser kennenzulernen und das eigene Leben bewusster zu gestalten. Sie dürfen wertschätzen, was Sie geprägt hat – und zugleich entscheiden, was Sie künftig anders machen möchten. Wenn Sie diese Fragen in einem persönlichen Gespräch vertiefen möchten, begleite ich Sie gerne.
Was ist das „ungelebte Leben“ der Eltern? Damit sind all jene Wünsche, Sehnsüchte, Talente und Potenziale gemeint, die die Eltern aus verschiedensten Gründen nicht in ihrem eigenen Leben verwirklichen konnten. Sei es, weil sie durch äuss ere Umstände daran gehindert wurden, sei es, weil sie Angst hatten, den Schritt zu wagen oder weil ihr Umfeld es nicht zuliess. Diese unerfüllten Lebensentwürfe der Eltern hinterlassen oft tiefe Spuren bei den Kindern. Unbewusst spüren Kinder, dass ihre Eltern etwas vermissen, etwas nicht ausleben konnten. Und nicht selten übernehmen sie dann diese Themen und Muster, um es für ihre Eltern zu erfüllen. Beispiele dafür: -Berufliche Träume und Leidenschaften, die aufgegeben werden mussten - Unerfüllte Sehnsüchte nach Abenteuer, Reisen oder künstlerischer Entfaltung - Nicht gelebte Beziehungswünsche oder Familienmodelle - Unterdrückte Persönlichkeitsanteile wie Kreativität, Wildheit oder Freiheit - Traumatische Erlebnisse, die nicht verarbeitet werden konnten Wie äussert sich das ungelebte Leben der Eltern bei Kindern? Einige typische Beispiele sind: 1. Übererfüllung der Wünsche der Eltern Ein Kind wählt den Berufswunsch seiner Eltern, obwohl es selbst ganz andere Interessen und Talente hat. Oder es wählt eine Beziehung oder Lebensform, die die Eltern sich immer gewünscht haben. Oft geschieht das, ohne dass das Kind sich dessen bewusst ist. 2. Innere Konflikte und Selbstentfremdung Solche Kinder fühlen sich hin- und hergerissen zwischen dem, was sie selbst wollen, und dem, was sie für ihre Eltern zu erfüllen glauben. Typische Folgen sind Identitätskrisen, Sinnkrisen, Depressionen oder Burnout-Erfahrungen. Das Kind verliert den Kontakt zu seinen eigenen Bedürfnissen, Talenten und Lebensentwürfen, weil es die Themen der Eltern internalisiert hat. 3. Unbewusste Wiederholung von Mustern Das kann dazu führen, dass ein Kind eine Beziehung führt, die der Beziehung seiner Eltern ähnelt – mit ähnlichen Problemen und Konflikten. 4. Idealisierung und Überforderung Manchmal projizieren Eltern auch ihre eigenen ungelebten Träume und Sehnsüchte auf ihre Kinder. Sie sehen in ihnen die Chance, all das zu verwirklichen, was ihnen selbst verwehrt blieb. Sei es im Leistungsbereich, in Bezug auf Beziehungen oder Lebensentwürfe. Das kann zu enormem Druck und Überforderung für die Kinder führen. Ich bin auf diesen Autor gestossen, weil er die Lebens-Themen am Schopf packt. Unter anderem habe ich sehr viel von ihm lernen dürfen, was mich dazu führte meine Coachingangebote als das "PLUS" optional mit der Craniosacral Therapie zu ergänzen. In der Craniosacral Therapie werden die Coaching Erlebnisse / Erfahrungen verankert... Für deine Kinder Zeige deinem Kind, dass es seine eigenen Ziele verfolgen kann und dass seine Träume genauso wichtig sind wie deine. Dein Wille zur Selbstverwirklichung kann für dein Kind der Weg zu seiner eigenen Identität werden. Erlebe die Freiheit, dein Leben authentisch zu gestalten und gib deinen Kindern die Chance, das Gleiche zu tun. Lass uns gemeinsam die Schatten des ungelebten Lebens transformieren!
Fazit

Veronika Barczak Komplementärtherapeutin mit eidgnössischem Diplom 17. September 2026
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