Eine Supervisionssitzung gliedert sich in vier Phasen:
1. Fokus setzen
Sie bringen ein, was Sie aus Ihrem Berufsalltag beschäftigt. Wir legen fest, woran wir in dieser Sitzung arbeiten und was am Ende klarer sein soll.
2. Situation erfassen
Wir betrachten, was geschehen ist und wie Sie es erlebt haben. Dabei beziehen wir die Beteiligten, Rollen, Erwartungen, den beruflichen Auftrag und die Bedingungen des Arbeitsumfeldes mit ein.
3. Vertiefen und erproben
Durch gezielte Fragen, Visualisierungen, Perspektivwechsel sowie kreative und erfahrungsbezogene Methoden werden Muster und Dynamiken sichtbar. Andere Sicht- und Handlungsweisen können unmittelbar erprobt werden.
4. Bilanz ziehen
Wir halten fest, was deutlich geworden ist und was dies für Ihr berufliches Handeln bedeutet. Bei einem laufenden Prozess greifen wir in der nächsten Sitzung auf, was sich im Berufsalltag bewährt hat und was erneut betrachtet werden muss.
Die vier Phasen geben der Sitzung eine klare Struktur. Wie viel Raum jede Phase erhält, richtet sich nach dem jeweiligen Thema.